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A) Existenzielle Risiken gegen die Person

Langlebigkeit (Existenzielles Risiko), Detailinfo

"Ich bin noch da, aber mein Geld ist schon weg!"

Wenn die Kapitalreserven aufgebraucht sind, vergrößert sich laufend die "Pensions-Lücke" die dann meist auch in die "Altersarmut" führt.

 

Langlebigkeits-Risiko (Begriffsbestimmung)

Das Langlebigkeits-Risiko bezeichnet das finanzielle Risiko, länger zu leben als geplant und somit die eigenen Ersparnisse oder Altersvorsorgeleistungen aufzubrauchen. Es ist die Gefahr, dass das Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensstandard bis zum Lebensende zu sichern. Dabei vergrößert sich laufend die "Pensions-Lücke" die dann meist auch in die "Altersarmut" führt.
Im Versicherungsbereich beschreibt es das Risiko, dass Versicherte länger leben als versicherungsmathematisch erwartet.

Anwendungsbeispiele des Langlebigkeits-Risikos

  • Private Alters-Vorsorge:
    • Eine Person hat ihr Erspartes auf einen Ruhestand bis 85 Jahre ausgelegt, wird jedoch 95 Jahre alt.
  • Leibrente:
    • Ein Immobilienverkäufer vereinbart eine monatliche Zahlung, muss jedoch viel länger zahlen als aufgrund der durchschnittlichen Lebenserwartung kalkuliert.
  • Versicherungswesen:
    • Ein Pensionsfonds muss Renten über einen längeren Zeitraum zahlen als ursprünglich berechnet.

Absicherungsmöglichkeiten:
Das Risiko kann durch Produkte abgesichert werden, die eine lebenslange Auszahlung garantieren, wie etwa Rentenversicherungen.

Kernaspekte und Bedeutung

  • Definition:
    • Das Risiko, „zu lange“ für das vorhandene Vermögen zu leben.
  • Ursache:
    • Steigende Lebenserwartung durch medizinischen Fortschritt.
  • Auswirkung:
    • Finanzieller Engpass im hohen Alter, wenn das Geld nicht ausreicht.
  • Betroffene Bereiche:
    • Private Alters-vorsorge, Rentenversicherungen, Pensionsfonds

Das Langlebigkeits-Risiko für ältere Menschen bezeichnet das finanzielle Risiko, das entsteht, wenn die eigene Lebenszeit die Dauer der finanziellen Mittel (Alters-Vorsorge, Ersparnisse) übersteigt.

Kernpunkte des Langlebigkeits-Risikos

  • Finanzielle Erschöpfung:
    • Die Gefahr besteht, dass Ersparnisse aufgebraucht sind, während die Person noch lebt.
  • Gestiegene Lebenserwartung:
    • Durch medizinischen Fortschritt und besseren Lebensstil werden Menschen häufiger 90 oder 100 Jahre alt, was einen längeren Ruhestandszeitraum bedeutet.
  • Rentenplanung:
    • Statt 15–20 Jahren müssen heute oft 30 Jahre oder mehr im Ruhestand finanziert werden.
  • Zusätzliche Kosten:
    • Ein längeres Leben bedeutet meist auch höhere Gesundheits- und Pflegekosten im hohen Alter.

Unterschiedliche Perspektiven

  • Für Privatpersonen: Das Risiko, „zu lange“ zu leben und nicht mehr über genügend finanzielle Mittel zu verfügen, um den Lebensstandard zu halten.
  • Für Versicherer: Das Risiko, dass Rentenversicherte länger leben, als versicherungsmathematisch berechnet wurde.

Das Langlebigkeits-Risiko wird oft als "Megatrend" bezeichnet, da es Volkswirtschaften und die persönliche Alters-Vorsorge vor Herausforderungen stellt.

Ausgangslage und Risikosituation im Detail

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung haben im Auftrag der deutschen Versicherungswirtschaft die Lebenserwartung von heutigen Männern und Frauen berechnet. 11 von 100 Männern werden Ihren 100. Geburtstag erleben und 37 von den Frauen werden die doppelte Null feiern. Im Durchschnitt werden heute geborene Mädchen fast 95 Jahre alt. 1950 lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei nur 65 Jahren, was eine Steigerung von 30 Jahren bedeutet!

Die Rede ist also nicht von einem gesundheitlichen Risiko, sondern von einer finanziellen Planung. Es ist einfach: je länger man lebt, desto mehr Geld benötigt man. Versicherungsunternehmen kalkulieren Ihre Altersvorsorgeprodukte so, dass Sie ein lebenslanges Einkommen aus Ihrer Altersvorsorge erhalten und Sie vor Altersarmut geschützt sind. Viele Menschen sorgen allerdings nicht vor und laufen Gefahr, in Alter nicht mehr genug Geld zu haben um Ihren Lebensstandard halten zu können.

Wenn Sie schon 30 oder 40 Jahre für das Alter vorsorgen, sollte Ihr Vermögen zumindest auch bis zu Ihrem Ableben reichen. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt je nach Quelle bei 81-82 Jahren. Theoretisch genügt es also für den Durchschnitt der Bürger, wenn die Ersparnisse 15 Jahre ausreichen – ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren vorausgesetzt.

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